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Schumi-Kappe vor Alpen-Panorama

 

Juni 2015

 

Natur(al) Sounds. Nagut, nicht ganz. Ich werde kein Fan der V6-Turbos mehr - dafür von der wahrhaft malerischen Landschaftskulisse im österreichischen Spielberg, wo ich der Formel 1 meinen zweiten Besuch abstattete (hier geht's zur Premiere). Ein paar Eindrücke.

 

Blauer Himmel, grüne Hügel, graues Asphaltband: Ein Traum. Leider sollte die finnische Ferrari-Flagge bald auf Halbmast hängen. 

 


Das besonders Tolle am Österreich-GP: Man kam mit Stehplatz-Ticket quasi überall hin. Zweimal umrundete ich das Areal (zu Fuß natürlich).

 


An Red Bull lag es nicht: Der Veranstalter bot seinen Besuchern einiges.

 


Auch 21 Jahre nach seinem tragischen Tod allgegenwärtig: Der Helm von Ayrton Senna, ausgestellt am Stand des dreifachen Weltmeisters.

 


Dann wurde es historisch (und endlich laut): Legendenparade mit Autos der ersten Turbo-Ära, pilotiert von Heroen des Rennsports - Niki Lauda, Alain Prost, Nelson Piquet.

 


Die Naturtribünen wirkten anständig gefüllt: Trotzdem beklagte Spielberg im 2014er Vergleich massiven Zuschauerschwund. Das ist schade. Diejenigen, die dort waren, bereuten es nicht.

 


Logensicht: Der havarierte McLaren von Fernando Alonso am Haken.

 


Unfallgegner: Räikkönens Ferrari wurde ebenfalls direkt vor unseren Augen abgeschleppt. Einerseits ein gewisses Schauspiel, andererseits, als Kimi-Symphatisant, ziemlich demoralisierend. Gottlob blieben beide Fahrer unverletzt.

 


Souverän: Mercedes-Mann Nico Rosberg wiederholte seinen Vorjahressieg.

 


Wenn einer eine Reise tut: 2:15 Uhr aufstehen, mit dem Auto zum Bus, 3:30 Uhr Abfahrt, insgesamt zehn Stunden unterwegs, um Mitternacht wieder daheim und Montagmorgen um 6 Uhr zurück im Alltag. Ein durchaus anstrengender, aber sehr schöner Trip. Nur über die Anzahl der Schumi-Kappen war ich doch ein bisserl enttäuscht...